Motta Naluns

Mittwoch. Ein bisschen Schnee darfs heute schon sein. Und ein bisschen Sonne. Wir fahren nach Scuol und mit der Gondelbahn (20 Minuten anstehen fürs Billett) nach Motta Naluns. Eine traumhafte Kulisse erwartet uns. Nur ein einziges Wölkchen ist im Norden auszumachen. Vielleicht kopiere und setze ich es in unsere Fotos rein. Einfach weil es doch mit Wölkchen schöner ist. Die Beiz ist voll, aber an einem Tisch mit Familie bekommen wir noch zwei Plätzchen. Die Gastronomie hat sich dem Zeitgeist angepasst und wir bekommen zwei feine Vegi-Menus: Martin bekommt Patati Verdura (Gebackene Kartoffel mit Gemüse) und ich ein zerstückeltes Omelett mit Bio-Alpkäse, etwas Apfelmus und Konfitüre. Nicht mehr ganz so heiss, aber dafür mega schnell. Ich konnte kaum aufs Häuschen, schon wird serviert. Wir traversieren auf dem Winterwanderweg nach Prui. Hier ist alles pumpenvoll, und so mieten wir einen Schlitten und fahren in Windeseile nach Ftan hinunter. Im Dorf entdecken wir ein sonniges Bänklein und bekommen Kuchen und Kaffee. Die Sonne versteckt sich hinter dem Kirchturm, nur um dann erst durch das linke und nach 5 Minuten durch das rechte Glockenfenster zu blinzeln. Schliesslich kommt sie wieder ganz hinter dem Turm hervor. Dann spazieren wir hinab nach Scuol, immer an der Sonne, immer mit schönem Bergpanorama.

Der tristen Europaallee entfliehen (Bild: Martin Heimgartner)
Geblendet
Blick Richtung Ftan
Blick zurück (Bild: Martin Heimgartner)
Ftan
3 Sonnenauf- und Untergänge
Glockenfenster
Zurück nach Scuol
Tarasp (Bild: Martin Heimgartner)
Ganz unten: Alte Trinkhalle mit den Heilquellen (Bild: Martin Heimgartner)
Zurück an der immer noch tristen, aber farbig beleuchteten Europaallee…