
Mittwoch. Ein bisschen Schnee darfs heute schon sein. Und ein bisschen Sonne. Wir fahren nach Scuol und mit der Gondelbahn (20 Minuten anstehen fürs Billett) nach Motta Naluns. Eine traumhafte Kulisse erwartet uns. Nur ein einziges Wölkchen ist im Norden auszumachen. Vielleicht kopiere und setze ich es in unsere Fotos rein. Einfach weil es doch mit Wölkchen schöner ist. Die Beiz ist voll, aber an einem Tisch mit Familie bekommen wir noch zwei Plätzchen. Die Gastronomie hat sich dem Zeitgeist angepasst und wir bekommen zwei feine Vegi-Menus: Martin bekommt Patati Verdura (Gebackene Kartoffel mit Gemüse) und ich ein zerstückeltes Omelett mit Bio-Alpkäse, etwas Apfelmus und Konfitüre. Nicht mehr ganz so heiss, aber dafür mega schnell. Ich konnte kaum aufs Häuschen, schon wird serviert. Wir traversieren auf dem Winterwanderweg nach Prui. Hier ist alles pumpenvoll, und so mieten wir einen Schlitten und fahren in Windeseile nach Ftan hinunter. Im Dorf entdecken wir ein sonniges Bänklein und bekommen Kuchen und Kaffee. Die Sonne versteckt sich hinter dem Kirchturm, nur um dann erst durch das linke und nach 5 Minuten durch das rechte Glockenfenster zu blinzeln. Schliesslich kommt sie wieder ganz hinter dem Turm hervor. Dann spazieren wir hinab nach Scuol, immer an der Sonne, immer mit schönem Bergpanorama.











Gut gemacht, dem tristen Unterlandwetter zu entfliehen, das heisst, am Morgen hatten wir auch Sonne. Also Geschirrspülmomente! Am Nachmittag gab es Regen.- Wunderschön die Bergketten, die in der Sonne glänzten. War es am Pistenrand wohl gut zum Laufen oder war das breite Band für die Fussgänger, Schneeschuhläufer oder Schlittler reserviert? Am Fernsehen haben wir gehört, dass die Restaurants in den Skigebieten Superergebnisse erzielt haben. Da müsst ihr noch froh sein, so schnell bedient worden zu sein. Lustig die Sonnenauf- und Untergänge.
Ja, es hat breite planierte Winterwanderwege. Nur selten muss man die Piste kreuzen. Gelegentlich überholt einen ein Schlitten. Und die Verpflegung im Restaurant, das haben sie auch voll im Griff. Ist ja klar: Je schneller die Leute das Essen haben, desto schneller sind sie wieder weg. Sprich: höherer Umsatz! In jeder Hinsicht ein Top-Wintergebiet!