
Donnerstag. Nach kalten Tagen mit Nebel wollen wir diesen durchbrechen. Also fahren wir nach Arth-Goldau, steigen in die Rigibahn bis Kräbel und mit der Luftseilbahn auf die Scheidegg hinauf. Kurz vor der Bergstation geht es los: 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – 0.5 – 0.4 – 0.3 – 0.2 – 0.1 – Sonne! Zum Glück haben wir im HB noch eine passende Sonnenbrille für Martin kaufen können, denn seine alte ist zerbrochen. Sie wird heute gute Dienste leisten und mit dem chicken Goldrand sieht mein Gemahl nun aus wie aus reichem Hause. Wir knipsen wie die Wilden, das Nebelmeer wabert und bedeckt das ganze Mittelland. Auf knirschendem, präpariertem Winterwanderweg kurven wir hinab zum Burggeist. Das Restaurant ist kurz nach 11 h leer und wir besetzen den sonnigsten, geschütztesten Platz auf der Terrasse. Eine Hülle um die andere fällt, bis wir im T-Shirt da sitzen und schwitzen. Offiziell ist es -3°C! Nach den leckeren Älplermagronen mit gemischtem Salat und Kaffee laufen wir los. Kaum Leute sind auf dem Weg, die Sonne scheint um die Wette am wolkenlosen Himmel. Auch Flugzeuge sind kaum zu sehen. Zumindest ihre Abgasstreifen sind heute durchsichtig. Bilder statt Worte…
Nadisnaa erweitern wir unseren Ausflug. In Unterstetten sind wir nur knapp oberhalb des wogenden Nebelmeeres, das Schauspiel ist hypnotisierend, welches sich da bietet. Mit etwas Fantasie sieht es aus wie die heisse Oberfläche der Sonne mit ihren koronalen Massenauswürfen, die aus der Oberfläche schiessen und in gigantischen Fontänen sich wieder zurück hinabstürzen. Kurz vor Kaltbad biegen wir in einen Weg oberhalb ab, so dass wir schon bald bei der Station Staffelhöhe landen. Diretissimo sozusagen. Hier ist das Kräuterhotel Edelweiss, ein Gourmet-Restaurant das Seinesgleichen sucht. Der Sohn von einem befreundeten Paar ist hier Sous Chef in der Küche. Martin fragt bei Petra an der Reception nach ihm, doch er ist in den Ferien. Sie freut sich sehr über unseren Besuch und lässt Grüsse ausrichten. Auf der Terrasse nehmen wir Apfel-Crumble mit Streusel und Kaffee in der Abendsonne. Serviert auf einem Teller, den wir von der alten Physik-Mensa her kennen!
Es ist erst viertelvorvier und wir entscheiden uns, via Staffel noch ganz auf die Rigi Kulm zu gehen. Gesagt, getan. Eine traumhafte Abendstimmung erwartet uns, ohne Worte!



























hallo ihr beiden
ja, das ist ja wunderschön. vielen dank fürs das teilen eurer eindrücke und ein grosses kompliment an den fotografen!
das sind ja eindrückliche bilder.
herzlich andi
Tatsächlich atemberaubende Bilder! Wunderschön! Ich wundere mich, dass ausser euch keine anderen Leute zu sehen sind. Die Rigi kenne ich so nicht. – Wenn ihr nicht geschrieben hättet, dass der Dreiecksschatten hinter dem Wildspitz von der Rigi ist, hätte ich ihn dem Wildspitz zugeordnet.
Paul hat sich über die Aufnahme der Hermesmaschine gefreut. Warum steht die Dampflok im Freien? In Weggis hat es ja ein Gebäude für Lokomotiven.
Übrigens elegante Brille, wie Michael auch!
Wow – das sind ja tolle Farbbilder – ganz ohne Chemie – hahaa
Da im Unterland von Zürich ist es eher grau, kalt und trüb, sodass mein Schwimmkumpan Fredi am Montag in den Sommer geflogen ist. Ziel Australien bis März – es gebe dort auch gutes Bier.
Nun muss ich alleine Schwimmen mit meinem Schwimmbrettchen, um den lädierten Arm noch etwas zu schonen.
Ihr habt ja fotografiert wie die Wilden, doch es hat sich wirklich gelohnt. Ein Traumbild
nach dem anderen. Eure Berge sind einfach „unbezahlbar“ – leider muss ich bei einigen passen, da ich sie namentlich nicht kenne, aber schön sind sie alle. Und dann
noch ein ganz spezielles Einhorn – das sieht man eher selten. Für diese Spezies müsste noch ein Name gefunden werden. Gerhard