Zisterzienserinnen-Kloster Steckborn (Foto: Martin Heimgartner)

Donnerstag. Wir fahren wieder an den Untersee und vervollständigen die fehlende Strecke zwischen Steckborn und Berlingen. Zuerst entdecken wir das Zisterzienserinnen-Kloster am See, welches nun ein Hotel ist, bevor wir dann durchs Städtchen schlendern und in einer Bäckerei eine Zwischenstärkung zu uns nehmen. Dann stechen wir etwas hinauf, neben kleinen Rebbergen, wo wir einen tollen Blick auf den See und seine Zweifarbigkeit bekommen. An der seichten Uferzone, die bisweilen erst um die 100 Meter weit vom Ufer entfernt endet, erscheint der See in einem hellgräulichen Blau, während er sich weiter draussen in einem dunklen Petrol-Blaugrün zeigt. Mit dem immer noch herrschenden Niedrigwasser verstärkt sich der Effekt zusätzlich. Faszinierend!
Uns fehlt nur das Stück bis Berlingen. Dort hüpfen wir auf den Zug und fahren bis Kreuzlingen. Ein kurzer Spaziergang über die EU-Grenze, unter der Eisenbahn hindurch und schon befinden wir uns in einer mondänen Welt voller Hafen-Ambiente und einem Hauch Meeresbrise, auch wenn diese nur vom Bodensee her kommt. Im Restaurant „Hafenhalle“, auf der Terrasse, essen wir feine vegetarische Lasagne, trinken Rhabarber- & Johannisbeer-Shorle (jaja, in der EU gibts noch andere als Apfel-Shorle!). Die Bedienung ist ausnehmend freundlich und lässt sich sogar auf ein kurzes Schwätzchen ein.
Dann machen wir uns auf zum zweiten Teil. Erst am Kreuzlinger Hafen mit der Bodensee-Arena, durch den Seeburgpark und schon sind wir im Schloss Seeburg. Ich habe ein Update von Oliver (IG-Solar) bekommen, dass unser virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) für den Strombezug mit der PV-Anlage in der Nachbarschaft nun bereit steht. So kann ich am schattigen Tisch ebendiesen aktivieren, während wir noch einen Kaffee schlürfen. Dann geht es weiter dem Ufer entlang. Manchmal müssen wir um ein paar Villen mit privatem Seeanstoss herumkurven, aber sonst ist es toll. Viele Biodiversitätsflächen und eine Badi an der anderen. Viele davon gratis, was Martin natürlich instant für ein Bad inspiriert. Das Wasser sei sogar wärmer als die Luft! OK, es bläst uns ja auch fast um! Schliesslich gelangen wir zum Spital Thurgau. Also nicht irgend ein Spital, sondern DAS Spital! Und das steht in Münsterlingen. In der Cafeteria mit Seeblick stärken wir uns mit Kirschenkuchen und, ratet mal… genau, Kaffee. Es gibt hier sogar die Bahnstation „Münsterlingen Spital“, wo wir einsteigen und genüsslich die Rückfahrt beginnen. Voller schöner Erinnerungen und, auch ganz wichtig, praktisch ohne Heuschnupfen. Die 2. Desensibilisierung scheint von weiterem Erfolg gekrönt!

In Steckbornn gibt es Schwäne… (Foto: Martin Heimgartner)
…und Löwen.
Altstadt (Foto: Martin Heimgartner)
Riegelhäuser (Foto: Martin Heimgartner)
Der Turmhof
Mit Blick auf den Untersee.
Untersee
Niedliche Bahnübergänge.
Steckborn von oben.
Kleine Rebberge.
Imposante Felsen.
Imposante Aussichten.
Überall ist Kunst auf dem Weg. Hier ein Spiegel in einem Käfig.
Berlingen.
Nachbars Gärtchen von Adolf Dietrich, der ihn oft zeichnete. (Foto: Martin Heimgartner)
Kuckuck! (Foto: Martin Heimgartner)
Ob Kliby weiss, wo Caroline ist?? (Foto: Martin Heimgartner)
Ein Ent!
Konstanz lecker Essen!
Das Insekt auf dem Tischtuch trägt eine Federboa!
Auch hier: Kunst, aber in Gross!
Aussicht auf die „Wulesaueninsel“
Aussicht (Foto: Martin Heimgartner)
Grosse Parkanlage Seeburgpark (Foto: Martin Heimgartner)
Schloss Seeburg
Ein Barbapapa hat sich hier versteckt. Findest du ihn?
Der Park (Foto: Martin Heimgartner)
Schloss Seeburg
Badesteg ,fast wie an der Nordsee
Der Wind hat mir ein Lied erzählt…
Badebär, fast wie an der Nordsee.
Zweifarbigkeit.
Kunst und Zweifarbigkeit.
Spital-Cafetiera Münsterlingen
Spital-Cafetiera Münsterlingen; Blick auf den zweifarbigen Bodensee.