
Montag. Wochenlang, mit nur zwei Ausnahmen, war es jetzt neblig und grau hier unten. Eine Woche lang lag ich flach. Irgend so ein grippaler Infekt hat mir Schmerzen und Fieber geschenkt über Weihnachten. Die schönen, verschneiten Sonnentage im Chalet wurden deswegen gestrichen. Die Raunächte sind fast vorbei. Heute ist Rautag! Also nichts wie raus heute.
Zuerst begleite ich Martin auf die Werdinsel zum Bade und fungiere als Kameramann. Tatsächlich kommen auch andere, um es ihm gleich zu tun. Sofort werde ich gefragt, wie kalt denn das Wasser sei. 5 – 7°C mutmasse ich. Die Luft ist -1°C. Ich bin voller Ver- & Bewunderung! Ein alter, zerzauster Reiher fischt seelenruhig am Ufer und kommt näher und näher. Erst als eine junge Frau mit ihrem jungen bärtigen Bärenmann sich neben uns gesellen, sich ausziehen und ihr braver Hund den Vogel entdeckt, wirds diesem etwas ungemütlich und fliegt schwerfällig ein paar Meter flussabwärts.
Im Triemli essen wir Zmittag. Leider kann Kathrin nicht mit uns kommen, weil sie krank ist. Tofu, Gemüse und Reis sind fabelhaft. Der Kaffee und Kuchen in der Kaffeteria ebenfalls.
11 Minuten dauert die Fahrt von hier auf den Üetliberg, und tatsächlich ist es hier hell. Heerscharen verlassen den Zug und ziehen nach oben zum Gipfel, auf dem eisigen, mit Kies versetzten, steilen Strässchen. Zürich ist im Nebelmeer verschwunden, das Säuliamt ebenso. Die Berge am Horizont sind markant und klar zu sehen, der Himmel knütschblau. Die Nebelmeerbrandung verharrt wie eingefroren und verhüllt mal den Gratweg, mal gerade nicht. Schön! Wir laufen vorsichtig, denn es ist oft eisig, schneebedeckt oder pflotschig, bis zur Felsenegg. Mystische Stimmung die ganze Zeit! Mit der Luftseilbahn nach Adliswil und ab nach hause. Sehr zufrieden 🙂










Danke für die beeindruckende Bilder und dem Film vom Schwimmer… 🙂
So verschiedene Bilder, wie dasLicht einfällt. Wunderschön!
Vom Winterschwimmen bin ich immer wieder beeindruckt. Aber ich denke es bringt etwas. Martin hat Michaels Grippe nicht bekommen.
Ich wusste gar nicht, dass es einen neuen Felseneggturm hat.
Das Knirschen höre ich so gerne!
Rolf wünschen wir alles Gute im neuen Jahr und bei kaltem Wetter ein schön warme Stube.
Unglaublich, aber Martin verwandelt die Winterwelt in sommerliche Temperaturen mit seinem geistigen Wesen und das kurz vor Neujahr… Ich, als Gfröni, kann das kaum mit ansehen. Ich habe in meiner warmen Stube (23°) sofort kalte Füsse bekommen. Jetzt zünde ich den Adventskranz zum 5. Advent (?) gerade nochmals an, um etwas Wärme zu spenden.
Gut gibt’s den Üetliberg… Der neue Felseneggturm im Eifelturmlook sieht schlank aus.
Allen ein GUTES NEUES JAHR 2025