Montag. Für heute Abend sind starke Unwetter von der Westschweiz her angekündigt. Wir entscheiden uns, die Lücke von Saanen nach Château d’Œx per Pedes zu schliessen. Der Weg führt am Flughafen für die reichen Kosmopolit*essen vorbei, an der Saane entlang. Sie führt viel Wasser und ist milchig, aber nicht bedrohlich. Bei Rougemont gehts etwas durchs Dorf hinauf, so dass die Zacken des Le Rubli und La Videmanette perfekt ins Bild kommen. Vor Château d’Œx kommt man wieder an den Fluss.
Und das alles ganz ohne Stress und Gepöbel. Als wir, kaum fällt der erste Regentropfen, uns das gedeckte Lounge-Tischchen in der Badi schnappen, eine Kugel Vanilleglace mit Schoggi und Rahm zusammen mit dem obligaten Doppio bekommen, und uns für ein Znacht entscheiden, wird uns mitgeteilt, dass dies erst um 18:30 ginge. Da aber unser Zug um 19:01 im Dorf oben fährt und es bereits 18:10 ist, entscheiden wir uns, zum Bahnhofrestaurant zu hasten und bekommen dort Spaghetti Napoli, aber nur dank dem, dass der Chefkoch dem Kellner zugehört hat, der uns nur Bolognese anbietet, was ja bekanntlich nicht vegi ist. Dann geht alles sehr schnell, und wir beginnen die Fahrt im Panoramazug, wieder zuhinterst und rückwärts, so läss!
Heute lasse ich vor allem die Bilder sprechen. Viel Spass!













Das Ferienhaus (Chalet) in La Lécherette liegt wunderschön am Waldrand eingebettet. Die Aussicht lässt sich sehen! Gestern Sonntag war Arbeitstag. Es wurde mit der Sense gemäht, gejätet und die Dachrinne gereinigt.




Danke für die interessanten Bilder… auch in Welschen Landen ist es schön. Die vielen Pilze ja, ja, nur leider deren Kopfform sollte etwas bulliger sein… hahaa?
Manchmal erstaunt mich, wie diese alten Bahnbrücken aus Steinquadern, noch immer tauglich sind (Bild: Brücke der MOB).
Unser Sensemann hat sich aber mächtig ins Zeug gelegt, wie man das erwartet… Bravo.