Lägern Hochwacht (Foto: Martin Heimgartner)

Samstag & Sonntag. Seit dem 15. Dezember geht die Sonne wieder ein paar Sekunden später unter, was einem den Eindruck erleichtert, die Talsohle der winterlichen Düsternis hinter sich gelassen zu haben. Zwar geht sie am Morgen erst am 8. Januar wieder merklich später auf, aber das ignorieren wir hier mal.
Nebelsuppe ist angesagt, beide Tage, bis etwa 800 Meter. Was für ein Glück, dass unser Hausberg gerade noch die Nase rausstrecken kann. Am Samstag kommen wir von Regensberg her hinauf ins Resti, wo wir zufälligerweise Esther & Oliver antreffen, und am Sonntag steigen wir hinauf via dem von uns „Herzigen Weglein“ getauften Pfad, welcher etwa in der Hälfte Burghorn – Hochwacht auf den Grat führt. Dabei sehen wir endlich wieder einmal dieses sehr seltene Fänomen des Nadel- oder Haareises. Dieses wächst nur auf gefälltem oder abgebrochenem Holz, welches schon anfängt zu modern. Die Temperatur, der Druck und die Luftfeuchtigkeit müssen auch stimmen. Dann wachsen haarartige Eisfäden daraus heraus. Wir durchschreiten sozusagen das Nadeleisöhr. Rita, eine fremde, interessiert und wach wirkende Frau aus Höngg, die sich an unseren Tisch im Resti setzt, spricht uns von sich aus darauf an, und schon haben wir ein interessantes Gesprächsthema, welches schliesslich im tollen Energiekonzept des Gipfelhauses und unserem Engagement in Sachen PV gipfelt. Der Ausblick von der Aussichtsterrasse aus ist noch besser wie am Vortag. Man sieht fast bis zum Mittelmeer!

Farbübergang
Windgällen & Bristen (Foto: Martin Heimgartner)
Nadeleis
Nadeleis
Nadeleis: Der Film
Auf dem Lägerngrat
Auf dem Bänkli auf dem Lägerngrat
Blick ins Nebelloch
Schöfflisdorf liegt im Nebelmeer
Lägern Hochwacht
Lägern Hochwacht: Finsteraarhorn, Eiger & Jungfrau
Fast Sonnenuntergang
Nebelstimmung beim Abstieg nach Schleinikon
Ein leuchtender Pfad weist uns den Weg!