
Samstag. Es ist ein unvergesslicher Nachmittag, zu dem ich, als Partner von Martin, zum 80. Geburtstag seiner Gotte Regula eingeladen bin. Mit den Schwiegereltern Hannelore und Paul fahren wir mit der Appenzellerbahn von St. Gallen nach Trogen. Alles ist verschneit! Vorsichtig waten wir durch die steilen, mit Pflotsch bedeckten Gassen hinunter zum Haus Seeblick. Regula empfängt mich so herzlich, dass ich mich gleich heimisch fühle. Nach und nach kommen die Gäste, etwa 30 an der Zahl, herein und wir stellen uns gegenseitig vor. Es gibt Wiedersehen, die 30 und mehr Jahre zurückliegen. Aus Säuglingen sind gestandene Mannen und Frauen geworden. Langsam fügen sich die Familien und Freundeskreise zu einem Ganzen zusammen.
Das Catering übernehmen zwei tüchtige Frauen aus Speicher, die zu speziellen Anlässen saisongerechte Köstlichkeiten zubereiten. Flädlisuppe, Sellerie-, Rüebli- & Nüsslisalat, Käse-, Speck- & Pizza-Wähen. Zum Dessert zwei Sorten Tiramisu, Schoggimousse, Gugelhopf und kleine Appenzeller Biberli.
Es gibt zwei kleine Einlagen: Tochter Ursina und Enkel Annina & Fabio tragen ein selbst verfasstes Gedicht vor, später spielen Martin am Klavier und ich an der Flöte zwei Stücke aus der Komposition „Zodiakos“, Wassermann und Steinbock.
Als es eindunkelt, machen wir uns auf den Heimweg und zeigen Sohn Hannes einen Teil der Familienfilme auf dem Laptop. Danach verstreut sich die Schar und wir schwelgen zusammen in Erinnerungen.







































Danke, lieber Michael für den *Leckerbissen* >! mit Bild u Text das schöne RegulaFest vertiefen zu können, tut gut . Nach all den herzlichen u interessanten Kontakten im heimeligen Saal hilft mir die Revuem die flotten Mitgäste einzuordnen u ev. nachhaltige Erinnerungen zu bewahren. Seid alle gegrüsst aus Cham, Bianca
Wunderschöner Bericht! Finde fast keine Worte! Sicher macht er Regula und allen Gästen grosse Freude.
Freue mich sehr über den Kommentar von Rolf. Habe mir Sorgen gemacht, weil wir einige Tage „Nichts“ von ihm gehört haben.
Ich kenne zwar Regula nicht, aber wie die Bilder zeigen, wurde ihr Geburtstag sehr farbig gefeiert – echt appenzellerisch, mit viel Gelb und Rot. Denn schon mein Vater hatte, in seiner Jugend, das rote Brusttuch/«Liibli», eine gelbe Lederhose, ein weisses Kurzarmhemd mit Kragen und weisse Sennensocken…
Aber gab es noch keine Farbfotos um 1910 herum.