
Pfingstmontag. Während die vom Süden Rückreisenden den Gotthard blockieren entfliehen wir, d.h. vor allem ich, der exorbitant hohen Graspollen-Belastung, welche durch den ekligen Ostwind akribisch dafür sorgt, dass auch ja alle Pollen von den Grashalmen gepustet und in meine Richtung geblasen werden. Ab in den Wald! Altbekanntes suchen wir auf. Es gibt diesmal 3 Videos. Das drittletzte Bild sagt mehr als 1000 Worte… Aber es gibt auch Gefreutes: An der Bergstrasse ernten wir 1.35 kg Spargeln und Martin sät die letzten brach liegenden Flächen mit Leckereien.



Ich frage mich, warum wir nie in der Spaltenflue gewesen sind. Da haben wir etwas verpasst. Aber seit wir uns einmal im Wald verlaufen hatten, und uns nach der Sonne und den Flugzeugen orientieren mussten, wählten wir immer die gleichen Wege. Dank der Goldbären können wir diese Bildungslücke füllen.
So interessant, dass Rolf für den Autobus zum Morgental Kohle gemacht hat. Wenn wir in Wollishofen sind, werden wir daran denken.
Man achte beim Kohlplatzvideo auf den Biberdamm und das kugelförmige Bibernest. Hier wohnt der zweite Biber in unserer Region (der andere an der Surb).
Sorry, Michi vergessen – Gute Besserung.
Wow – die Spargeln sind aber fleissig oder ihr so seid gute Bio-Bauern. Danke für den Bericht. Lecker…
Wurde auf dem Kohlplatz früher gekohlt – dh. Holzkohle gebrannt?
Im 2. Weltkrieg waren wir im Nanztal (VS) als Köhler. Wo wir in grossen Erdmeilern (zwecks Luftabschluss) das Holz des Waldes zu Holz-Kohle reduzierten. Diese Kohle wurde z.B. während des Krieges zum Antrieb von Autobussen der Städtischen Strassenbahn Zürich (St.Str.B.) für den Autobus zum Morgental (Wollishofen), vom Albisriederplatz her gebraucht. Die Kondukteure mussten jeweils an der Schmiede Wiedikon nachladen, im Anhänger mit dem Holzvergaser…