
Dienstag. Heute ist es klar und wunderbar! Wir starten Versuch No. 2 auf dem Col du Pillon. Wieder gibt es Kuchen (ja, mit Puder-Line & Röhrchen), aber heute draussen. Die Bedienung freuts, und auch eines der Zieglein lässt sich heute kraulen. Gestern war es im Wiederkau-Modus und konnte nicht beides zusammen.
Wir kommen zügig voran. Der Weg führt oft durch den Wald, und es ist nicht mehr derart heiss. Via Lac Retaud und La Marnèche (früher mal eine Gondel-Bergstation) kommen wir zum Col des Andérets. Hier öffnet sich der weite Blick auf den Arnensee. Wir steigen nördlich hinauf zum Col d’Isenau auf 2077 müM. Auch hier gibt es eine Steinmauer, die sich von links nach rechts fast U-förmig erstreckt. Zmittag auf einem moosigen Stein: Spaghetti mit Zucchetti-Pesto & Reibkäse, gebratener Räuchertofu. Der Blick auf die Gummfluh tut sich auf.
Inzwischen kennen wir die meisten der Wege im sichtbaren Umkreis seit dem Losmarschieren. Immerhin wandeln wir hier seit 2018 mehrmals pro Jahr in den Bergen herum!
Die knapp 1000 m Abstieg schaffen wir spielend. Das steile Alpsträsschen wird partiell notdürftig mit einer Art Teig aus Beton und Kies ausgebessert. Zum Glück sinken wir darin nicht allzu sehr ein, denn er trocknet offenbar schnell. Dem kleinen Trax und dem rückwärts hinauffahrenden Teig-Lieferanten weichen wir gekonnt aus. Dann kommen wir in ein verwunschenes Wäldchen, wo Goldbärte, ähh Geissenbärte am Wegesrand wachsen, bevor wir die Talsohle erreichen. Von hier sind es noch 4.4 km bis Étivaz, wo wir uns ein Zitronen- und Mirtille-Eis gönnen.
Am Abend auf der Terrasse werden wir mit einer tollen Stimmung aus fernem Gewitter, Regenbogen und Sonnenschein belohnt.























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