Samstag. Nach meiner Physiotherapie beim Zürcher Hauptbahnhof schlendern wir dem Schanzengraben entlang zum See. Dieser alte, sternförmige Wassergraben und seine mancherorts noch originalen Steinmauern sind immer wieder eine Augenweide. Auch dem Graureiher gefällt es hier. Er wärmt sich an einem sonnigen Plätzchen, direkt neben der Rimini-Bar, welche sich seit einigen Jahren im Männerbad breit gemacht hat. Beim Arboretum gönnen wir uns zwei Hotsandwiches, eines mit Grillgemüse, das andere mit Vegischnitzel. Die Spatzen freuen sich ob den Brosamen, und sogar ein Rabe landet direkt neben uns auf dem Hafenmäuerchen und äugt interessiert zu uns rüber. Von hier aus sieht man links vom Löwendenkmal den 2019 erbauten, neuen Wasserspiel Aquaretum. Zum ersten Mal sehe ich die dazu gehörende Tafel, welche uns aufklärt, dass das Wassermuster gesteuert ist durch die momentan von der Erdbebenzentrale der ETH gemessenen Mikroerdbeben. WOW! Dann geht es weiter zum Irisgarten im Belvoirpark. Wir möchten für unseren eigenen Garten ein paar aussuchen. Aber sie müssen 1. toll aussehen und 2. toll riechen! Also machen wir uns auf und prüfen die bereits blühenden Schönheiten auf ihre olfaktorischen und visuellen Fähigkeiten und führen Buch.









Wir schlendern den Hügel rauf durch den angrenzenden Rieterpark, wo das berühmte Rietbergmuseum steht. Wir nehmen im lauschigen Innenhof Platz und gönnen uns Kaffee, Blaubeerkuchen und ein Gasparini-Celati.

Via Kirche Enge, welche prominent auf dem Hügel thront, spazieren wir zurück zum HB. Unterwegs treffen wir Daniele (der Bruder von Silvia vom Bioladen) und Christine, welche wir vom Drachenfest und von Bachs her kennen und uns an den unerwartetsten Orten über den Weg laufen. Endlich besteigen auch wir den neuen Negrelli-Steg über die Gleise von der Europa-Allee in den Kreis 5 hinüber. Negrelli war ja der Ingenieur der Spanisch-Brötli-Bahn, die erste Eisenbahn von Zürich nach Baden. Die Aussicht ist cool! Das Drahtgitter, welches in Regenbogenfarben glitzert, ist etwas eng für Fotos. Doch es gelingt.


Bald schon sind wir wieder zu hause und freuen uns am Ingwer, der nun endlich durch die Erde gefunden hat, dem Licht entgegen.

Ich stelle fest, dass ich die Stadt Züri gar nicht richtig kenne… gut gibt es eueren Blog.
Der Zug links vom neuen Negrellisteg aus gesehen, ist aber wirklich sehr schon gesprayt – Bravo den kleinen Nägelis.
Ich denke und hoffe, ihr habt den Sommer eingeläutet in unserer Stadt.
Schöne Pfingsten – Familie Jules und ich gehen ins Verkehrshaus bei Luzern.